Malachit - Stein-Fibel

     

 

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Stein - Fibel

- Malachit -

 

 


Malachit im Kalksstein - Foto der Bruderschaft Herzberg
(Rohstein)

 


Malachit ist ein häufig vorkommendes Mineral aus der Mineralklasse der „Carbonate und Nitrate“. Chemisch gesehen ist Malachit ein basisches Kupfercarbonat. Der Kupfergehalt von Malachit liegt bei ca. 57 Prozent. Malachit gehört, unter anderem, der „Azurit-Rosasit-Reihe“ an. In gebänderten Aggregaten ist Malachit mehrfarbig ausschließlich von hellgrüner, güner Farbe in allen Variationen von Blass- bis Dunkelgrün, bis Schwarzgrün. Er ist von matt bis durchscheinend glänzend oder von glasartigen Glanz. Malachit kommt in der Natur ausschließlich in grünen Farbtönungen vor! Malachit kann leicht brechen, bei Sonneneinstrahlung kann er erblassen und Wasser kann ihm den Glanz nehmen, sogar eine Farbveränderung ist dadurch möglich.
Der Name Malachit leitet sich von "molochitis" (lateinisch); „Malve“ (altgriechisch) ab. Die Farbe des Steines soll an das kräftige Grün der Blätter erinnern.
Malachit tritt mit Azurit in Lagerstätten auf, oder mit Baryt, Bornit, Calcit, Cerussit, Chrysokoll, Cuprit, Dolomit, Goethit, Linarit und Quarz. Malachit kann zudem Bestandteil von Kupferpecherz und Limonit sein.

chemischen Zusammensetzung: Cu2[(OH)2|CO3]

Malachit ist giftig!

Im Antiken Griechenland, im Alten Ägypten und Römischen Reich, aber auch im chinesischen Altertum war das Mineral Malachit beliebt. Auch als Glück und Harmonie bringender Stein wurde der Malchit verehrt. Die Ägypter schnitzten aus dem Malachit, zum Beispiel, Kunstobjekte (Amulette und Skarabäen). Sie verarbeitetes das fein zermahlene Mineral zu Lidschatten. Malachit diente auch, als grüne Farbe, für Wandmalereien in altägyptischen Grabkammern. Die Chinesen machten aus Malachit Pigment für die Terrakottaarmee im Mausoleum Qin Shihuangdis und im Carnegie Museum "Natural History" sind, unter anderem, fein gearbeitete Malachit-Figuren zu sehen. Plinius der Ältere (23–79) beschrieb den Malachit in der "Naturalis historia". Malachit war bis ins Mittelalter weit verbreitet als „Goldleim“ für eine Kupferlegierung zur Schmuckherstellung. Die Verwendung dieser Kupferlegierung zur Schmuckherstellung war den Alten Ägyptern (Totenmaske des Pharao Tutanchamun) und Etrusker bekannt.

Heute wird Malachit als Schmuckstein verwendet. Zum Beispiel sind im Moskauer Kreml ganze Säulen aus Malachit gefertigt. Gehäuse von Muscheln und Schnecken, aber auch Gegenstände aus Marmor werden mit einem Überzug aus Malachit versehen. Malachit wird seit der Antike als Pigment „Kaltes Grün“ für Wandmalereien und für die Ölmalerei verwendet.

Der weiche Malachit wird als Rohstein, durch Einbringen eines Malachitstaub-Kunstharz-Gemisches, stabilisiert, aber auch kleine Bruchstücke werden so repariert und größere rekonstruiert. Bei Trommelsteinen und Umwandlungsphasen Azurit-Malachit ist diese Methoden der Manipulation weit verbreitet. Oft wird Malachit auch durch gefärbten Jaspis, Achat oder Marmor imitiert. Der „Rote Malachit“ (Handelsname) ist roter Jaspis. Malachit kann auch synthetisch hergestellt werden. Malachit kommt in der Natur ausschließlich in grünen Farbtönungen vor!

In der Esoterik wird Malachit als Glücks- und Heilstein verwendet. Zum Beispiel soll er gegen Kopfschmerzen, Augenentzündungen, Arthritis und Reizungen des Ischiasnervs helfen. Der Malchit wirkt positiv auf das Herz-Kreislaufsystem, Durchblutungsstörungen und Menstruationsbeschwerden.
Malachit wirkt auch positiv auf die Konzentration und Kreativität. Als Glücksstein bringt der Malachit Balance und Harmonie innerhalb einer Partnerschaft. Malachit gilt auch als Hebammenstein. Ihm wird bei Geburten eine entkrampfende und beruhigende Eigenschaft nachgesagt.
Der Malachit entfaltet seine Wirkung am besten auf dem Herzchakra.

Malachit ist giftig! Wasser, in dem ein Malachit gelegen hat, sollte niemals getrunken werden! Das Zersägen oder Zerstoßen eines Malachits ohne Schutzmaßnahmen (Staubmaske, Staubsauger) sollte nicht erfolgen!

 

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Ich weise Sie daraufhin, dass die Wirkung von harmonisierenden Edelsteinen & Edelmetallen wissenschaftlich nicht nachweisbar oder medizinisch anerkannt ist. Der Einsatz von harmonisierenden Edelsteinen & Edelmetallen ersetzt nicht einen ärztlichen Rat oder ärztliche Hilfe. Es gibt keine Anhaltspunkte dafür, dass harmonisierende Edelsteine & Edelmetalle krankheitsvorbeugende und/oder krankheitslindernde und/oder krankheitsheilende Wirkungen haben.
Ich möchte darauf hinweisen, dass die herkömmliche ärztliche Behandlung weiter angewendet werden sollte.


Quellen:

  • Foto:  L.E.H.
  • wikipedia.org
  • viversum.de

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