Kalkstein - Stein-Fibel

     

 

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Stein - Fibel

- Kalkstein -

 

 


 Kalkstein - Foto der Bruderschaft Herzberg Kalkstein - Bruch - Foto der Bruderschaft Herzberg
Kalkstein - Bruch - Foto der Bruderschaft Herzberg
Kalkstein
(Rohstein)

 

Lithothamnienkalk - Foto der Bruderschaft Herzberg
Lithothamnienkalk
(Rohstein)

 


Als Kalkstein werden Sedimentgesteine bezeichnet, die aus dem chemischen Stoff Calciumcarbonat (CaCO3) in Form der Mineralien Calcit und Aragonit bestehen. Die meisten Kalksteine  sind biogener Herkunft, die von Lebewesen gebildet wurden, es gibt aber auch chemisch und klastische Kalksteine. Kalkstein besteht überwiegend aus den Mineralen Calcit und Aragonit. Es können auch andere Minerale vorkommen. Kalksteine sind meist weiße (natürlich), graue bis graugelbe (Siderit und Limonit) Gesteine, aber auch grün (Chlorit und Glaukonit ), rot (Hämatit), dunkelgrau bis schwarz (Kohle und Bitumen) und sind porenreich, oolithisch, muschelig, kristallin oder kompakt bei fein- bis grobkörniger Korngröße. Kalkstein besteht entweder aus Calcit oder Aragonit (dominierende Minerale) und Dolomit, Feldspäte, Tonminerale, Siderit, Quarz oder Glimmer (Nebengemengteile).
Kalkstein wurde vor 145,5 bis 65,5 Mio. Jahren gebildet. Heute noch sind Reste von Organismen im Kalkstein als Fossilien enthalten.

chemische Zusammensetzung: CaCO3+(CaMg(CO3)2)

Kalk hat eine ätzende Wirkung!

Typen von Kalksteinen: Biogener Kalkstein, von Mikroorganismen abgelagert, Fossilkalke, chemisch und biogen ausgefällter Kalkstein, klastische Kalksteine
Varietäten: Faxekalk, Kalkarenit, Tropfstein, Steinerne Rinne, Mondmilch
Kalkstein: "limestone" (englisch), "calcaire" (französisch)

 

Siehe "Dolomit", "Lithothamnienkalk", "Sandstein"  und andere Gesteine und Mineralien in der hiesigen "Stein-Fibel".

Kalkstein hat eine mehrere Jahrtausende lange Geschichte als wichtiges Baumaterial. Archäologische Mörtelfunde in Anatolien beweisen, dass Kalkbrennen schon ca. 12.000 v. Chr. bekannt war. Im Alten Ägypten war Kalkstein, ab der 1. Dynastie, Baumaterial für die Gräber und Mastaba, und für die Pyramiden in der 3. bis 6. Dynastie (2.700 und 2.550 v. Chr.). Die Babylonier (Mesopotamien) kannten die Herstellung von Kalkmörtel und nutzen Kalkstein auch für Stelen und Grenzsteine. In der Bibel wurden die Begriffe "Kalkmörtel" und "Kalktünche" verwendet. Bei den Griechen (etwa 300 vor Chr.) wird über das Brennen von Kalk zu Branntkalk und über die Herstellung von Kalkmörtel berichtet. Das Fundament der chinesischen Mauer wurde mit Kalkmörtel (shi hui) errichtet (zwischen 214 v. Chr. bis in die Ming-Dynastie des 15. Jh.). Über das gesamte römische Imperium war die Kalkverarbeitung verbreitet und die Römer führten den Kalk als Baustoff in Germanien ein.
Der lateinische Name "calx" taucht in der "Naturalis Historia", im Jahre 77, von Plinius der Ältere auf. Das medizinische Werk "Baganighantu" (1235 und 1250), von dem Arzt Narahari, wird Kreide ("khatini", "khatiku", "khati") als Arzneimittel erwähnt, aber auch Calcit (Kalkspat), Milchstein ("dugdhacman"), Gips ("dughdin") und Milchkorn ( "kshirajava"). Für europäische Alchemisten des Mittelalter (12. bis 14. Jh.) war Kalk als mysteriöses Material, aus dem man Wärme gewann und diesen wieder zu Kalkstein wandeln konnte. Im 12. Kapitel seines Werkes "De re metalica libri XII" beschreibt Agricola (1556) erläutert er detailliert die Herstellung von Salpeter aus Kalk und Eichen-Asche. Im 17. Jahrhundert setzte durch  die Erforschung der physikalischen und kristallographischen Eigenschaften des Kalkspates ein. In dem Buch "Experimentae crystalli Islandica", Erasmus Bartholinus (1670) beschreibt er als Erster den Spat von Island.
Die erste Untergliederung verschiedener Arten von Kalkstein erfolgte 1747 von Wallerius. Erwähnungen von Calcit (1758) und Kalkspat (1783) erfolgte von Cronstedt und Emmerling zählt eine ganze Reihe von Synonymen auf (1793). Als Erster analysierte Torben Bergmann 1774 Kalkspat, und eine genauere Analyse erfolgte 1804 durch Buchholz.
Im "Atlas der Krystallformen", 1913, von Victor Goldschmidt sind 2544 Calcit-Kristalle aufgezeichnet. Charles Palache stellte im Jahre 1943 einen Überblick über 630 verschiedene Calcitformen zusammen. Bis 2009 wurden mehr als 800 Calcitformen beschrieben.

Kalksteine sind sehr weit verbreitet, besitzen eine große wirtschaftliche Bedeutung und sind vielseitig verwendbar, zum Beispiel, in der Bau- und Glasindustrie, als Naturwerkstein, in der Land- und Wasserwirtschaft, in der Hüttenindustrie und in der chemische Industrie, sowie in der Medizin und Kosmetikindustrie und in vielen anderen Bereichen. Kalkstein wird in Lagerstätten als ein Speichergestein für Erdöl und Erdgas verwendet. Neu ist die Verwendung von Kalkstein als Material zur Herstellung von Steinpapier ohne Verwendung von Wasser und Holz.

In der Esoterik ist der Kalkstein weit verbreitet und wird in den verschiedensten Agregatzuständen, Formen und Arten, unter anderem, als Heilstein verwendet.

Bei Hildegard von Bingen wird Kalk in pulverisierter Form äußerlich angewendet, zum Beispiel, gegen Parasitenbefall oder Geschwüre.
Kalk hat eine ätzende Wirkung! Bitte nicht mit Kalk in pulverisierter Form selbst experimentieren!

Bei dem Kalkstein, dem Calcit, wird nachgesagt, dass er bei ausweglosen Situationen helfen soll, auch soll er Beschleunigung bei der geistigen Entwicklung geben, die Tatkraft stärken und das Gedächtnis fördern, unterstützend wirken bei Selbstvertrauen und der Standhaftigkeit. Der Calcit soll hilfreich bei Umbruchsphasen sein, den Calciumhaushalt und den Stoffwechsel anregen. Auch förderlich ist er beim Wachstum, Immunsystem, Blutgerinnung, Heilung von Gewebe und Knochen. Calcit-Stein unterstützt die Stärkung des Herzens.

Kalk als Kalkspat soll beim Ordnen von Gedankengängen helfen. In der Meditation wird der Kalkspat nur sehr selten angewendet, jedoch der Honigkalkspat ist ein guter Helfer bei der Meditation. Dem Kalkspat wird Unterstützung gegen diverse körperliche Probleme nachgesagt, so zum Beispiel, im Knochengerüst, für das Herz und bei Herzrhythmusstörungen. Kalkspat eignet sich als Edelsteinwasser von Trommelsteinen. Essenz aus Kalkspat besitzt eine stabilisierende Wirkung auf den ganzen Organismus.

Kalk hat eine ätzende Wirkung! Bitte nicht mit Kalk selbst experimentieren!

 

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Ich weise Sie daraufhin, dass die Wirkung von harmonisierenden Edelsteinen & Edelmetallen wissenschaftlich nicht nachweisbar oder medizinisch anerkannt ist. Der Einsatz von harmonisierenden Edelsteinen & Edelmetallen ersetzt nicht einen ärztlichen Rat oder ärztliche Hilfe. Es gibt keine Anhaltspunkte dafür, dass harmonisierende Edelsteine & Edelmetalle krankheitsvorbeugende und/oder krankheitslindernde und/oder krankheitsheilende Wirkungen haben.
Ich möchte darauf hinweisen, dass die herkömmliche ärztliche Behandlung weiter angewendet werden sollte.


Quellen:

  • Fotos: L.E.H.
  • wikipedia.org
  • lhoist.com
  • steine-und-minerale.de
  • seilnacht.com
  • biologie-schule.de
  • mineralienatlas.de
  • Buch von den Steinen, Hildegard von Bingen (1098-1179)
  • Lehren des Hermes Trismegistos, Urvaters der Alchemie, Hermetische Schriften
  • Tabula Smaragdina
  • Schätze der Alchemie - Metall-Essenzen, Ulrich Arndt, Hans Nitsch Verlag
  • vigeno.de
  • karrer-edelsteine.de

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