Granit - Stein-Fibel

     

 

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Stein - Fibel

- Granit -

 

 


Granit - Foto der Bruderschaft Herzberg

Granit - Foto der Bruderschaft Herzberg Granit - Foto der Bruderschaft Herzberg
Granit
(Rohstein)

 

Granit mit rosa Feldspat - Foto der Bruderschaft Herzberg Granit - rosa - Foto der Bruderschaft Herzberg
Granit mit rosa Feldspat   -   Rosa Granit                        
(Rohstein)

 

Granit - rot - Foto der Bruderschaft Herzberg Granit - rot - Foto der Bruderschaft Herzberg
Granit - rot - Foto der Bruderschaft Herzberg Granit - rot - Foto der Bruderschaft Herzberg
Granit - rot - Foto der Bruderschaft Herzberg Granit - rot - Foto der Bruderschaft Herzberg
Roter Granit
(Rohsteine)

 


"Feldspat, Quarz und Glimmer, die vergess‘ ich nimmer."


Granite, granum (lateinisch) „Korn“, sind massige und grobkristalline magmatische Tiefengesteine (Plutonite), die reich an Quarz und Feldspaten sind, mit dunklen Minerale (Glimmer). Granit entspricht seiner Zusammensetzung dem vulkanischen Rhyolith. Granit ist weißlich grau bis braun, hell grau bis bläulich, rot und gelblich, mittel- bis grobkörnig. Die gelbe Farbe kommt von Eisenhydroxidverbindungen (Hämatit zu Limonit) durch Verwitterungseinflüssen. Blaue Granite kommen vom Cordierit. Eisenoxide führen zu gelben, rosafarbenen und roten Farben, und Eisensilikate zu grünen Farben. Granite sind nie schwarz. Granite bestehen aus Quarz, Feldspäten und etwa 20-40 % mafischen Mineralen. Bei den mafischen Mineralen sind Biotit (Dunkelglimmer), Amphibole, Pyroxene oder andere. Zu den hellen Gesteinsbestandteilen des Granits zählt Muskovit (hell). Nebenbestandteile des Granit sind Zirkon, Apatit, Titanit, Magnetit, Rutil, Ilmenit oder andere Erzminerale. Mit dem Granit eng verwandt Alkaligranit, Granodiorit und Diorit, außerdem Pegmatite und Charnockit. Granit ist das Tiefengestein zu den Gesteinen Rhyolith und Obsidian.
Granite entstehen durch die Erstarrung von Magma innerhalb der Erdkruste, aus aufgeschmolzenem Material unter der Erdkruste, in einer Tiefe von mehr als zweitausend Metern unter der Erdoberfläche. Granit wird in fünf Typen unterschieden. I-Typ-Granite aus Magmatiten erschmolzen; S-Typ-Granite aus Sedimentiten erschmolzen; A-Typ-Granite außerhalb von gebirgsbildenden Ereignissen entstanden; M-Typ-Granit, selten vorkommende Restdifferentiate von Mantelschmelzen die an ozeanischen Inselbögen, als auch an Hotspots entstehen und C-Typ-Granit. Granite gehören zu den häufigsten Gesteinen, die auf allen Kontinenten zu finden sind.

Saure Magmatite wie Granit und Rhyolith haben ein höheren Anteil von den Elementen Uran und Thorium. Uran und Thorium sind vor allem in den schwach radioaktiven Mineralen Zirkon, Sphen und Apatit enthalten. Durch den hohen Uran-, Thorium-, und Kaliumgehalt gehören Granitoide zu den am stärksten strahlenden Gesteinen.
Gesundheitsgefährdung durch die Strahlenbelastung, zum Beispiel, Granitplatten im Haushalt und dem Zerfallsprodukt Radon ausgeht, ist gegenüber der natürlichen Hintergrundstrahlung oder anderen Strahlenquellen vernachlässigbar.

Varietäten: Rosengranit (rose bis rot), Rapakiwi, Orthoklas- oder Kalifeldspat (kräftig rot bis rötlich oder rosa, bläulich, grün oder blau), Plagioklas-Feldspat (weiß bis weißgrau, farbig), Quarz (farblos transparent, grau, blaugrau, rosa), Biotit-Glimmer (schwarzbraun bis schwarz)

Granit ist niemals schwarz, wie dem Verbraucher häufig anhand von Schwarzem Granit versichert wird. Siehe hierzu "Gneis" in der hiesigen "Stein-Fibel". Siehe auch "Rhyolith", "Obsidian" und "Quarz" und andere Gesteine und Mineralien in der hiesigen "Stein-Fibel".

Seit Jahrhunderten wurde Granit als Baustoff und als Schmuckstein verwendet, zum Beispiel, als Kult- und Opfersteine, für Viehtröge, Wassergrander, Bildstöcke, Wegkreuze und in der Architektur (Burgen, Mauern, Brunnen, Häuser, und vieles Andere).
Johannes Zill erwähnt in seinem Buch "Das Buch von den Steinen": "... der thebische Mamor ist heut zu Tage sehr bekannt. Er ist rot und hat noch andere Farben. ... Es gibt zweyerley Gattungen. Die erste ist weich und hat gelbe Flecken, und dieser ist der Brucatello. Die zwote Gattung ist außerordentlich hart, und vielfärbigt, als weiß, schwarz, und dergleichen, und dies ist der Pyrrhopoccilus, der Syenites Plinius und der Granit der Neuern." Und in dem Buch "ökonomische-technologische Encyclopädie" steht: "... Granitfelsen von sehr verschiedenem Alter; und wen er gleich den Alten unter dem Namen Granit nicht bekannt gewesen zu seyn scheint, und man dieses Wort in den alten Schriftstellern nicht findet, so können sie ihn doch unter einem anderen Namen gekannt haben; denn man behauptet fast einstimmig, daß der Syenit (Syenites) oder, wie es Andere lesen, Stignitis des Plinius, dieser Stein sey. Plinus nennt nicht nur Syenit, sondern er setzt auch hinzu, daß ihn die Vorfahren Pyropoecilon genannt hätten und das man ehemals Säulen, die man Obelisken oder Spitzsäulen genannt, daraus gemacht habe."
Auch der Rosengranit (roséfarbener bis roter Granit) aus Ägypten war und ist beliebt. In der pharaonischen und römischen Epoche hatte der Rosengranit große Bekanntheit erlangt. Die Ptolemäer nannten ihn "lithos pyrrhopoikilos" und die Römer "lapis Syenites" oder "lapis" bzw. "marmor Thebaicus".

Heute haben Granite eine große wirtschaftliche Bedeutung, zum Beispiel, im Bauwesen, Maschinenbau, Werkzeugbau und im Landschaftsbau. Verwendet wird Granit seit alters her auch in der Steinbildhauerei. Als Baustein wird Granit, zum Beispiel, als Pflasterstein, Fliesen, Grabsteine und Randsteine verwendet. Granit ist inzwischen auch als Schmuckstein in Verwendung, zum Beispiel, als Trommelsteine, Anhänger, Ketten und Schmuck.

In der Esoterik wird der Granit als Heilstein benutzt, so soll er körperliche und emotionale Spannungen nehmen, offenbart Gedanken, Gefühlen und Empfindungen. Granit wirkt positiv auf den Energiefluß, bringt den Kreislauf in Gang, bringt Tatkraft und Handlungsdrang und steigert das Leistungsvermögen. Granit soll auch  den Puls und Blutdruck erhöhen, fördert die Durchblutung, Granit stärkt den Geist, erhöht die Willensstärke und die Muskelkraft. Granit steht auch für Standfestigkeit und  körperliche Vitalität und Widerstandskraft, beugt Verausgabung und Erschöpfung vor.
Grüner Granit gilt als „Stein der Träume".

 

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Ich möchte darauf hinweisen, dass die herkömmliche ärztliche Behandlung weiter angewendet werden sollte.


Quellen:

  • Fotos: L.E.H.
  • Historia Naturalis, Gaius Plinius Secundus, um 77 n. Chr.
  • Das Buch von den Steinen, Johannes Zill, 1774
  • Vollständige Einleitung in die Kenntniß und Geschichte der Steine, Johann Samuel Schröter, 1776
  • ökonomische-technologische Encyclopädie... , Johann Georg Krünitz, 1839
  • wikipedia.org
  • kidsnet.at
  • wege.org

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